Gaffen geht gar nicht


Ein Appell – nicht nur an alle Verkehrsteilnehmer – um mehr Rücksicht, Hilfe und menschliche Zuwendung in Notsituationen.

Bei der Kampagne HELFEN STATT GAFFEN kooperieren das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, die Polizei Niedersachsen, mit dem ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Landesfeuerwehrverband und der Landesverkehrswacht. Alle Beteiligten rufen auf zu mehr Entschlossenheit, Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme, die im Notfall Leben rettet.

Es ist wichtig, nicht Raum und notwendige Zeit zu verschwenden, wenn damit Rettungskräfte schneller an ihr Ziel kommen und Menschen in Not beistehen können. Statt neugierig Bilder mit dem Smartphone festzuhalten, sollten Wege freigemacht, Notrufe getätigt und Erste Hilfe geleistet werden. Mitmenschlichkeit ist gefragt!

Informieren Sie sich hier und tragen Sie dazu bei, dass immer besser und schneller Hilfe geleistet werden kann!

Und dann hat es geknallt


Aktuelles


Ferienanfang in Niedersachsen – Gegenseitiges Verständnis und Respekt bei der Fahrt in den Urlaub

In Niedersachsen und zwei weiteren angrenzenden Bundesländern beginnen morgen (4. Juli 2019) die Sommerferien. Bei aller Euphorie und Vorfreude sollte vor allem der Reiseweg möglichst stressfrei geplant und zurückgelegt werden. Insbesondere auf den niedersächsischen Autobahnen wird es in den kommenden Wochen deutlich mehr privaten Reiseverkehr geben.


Endlich, Ferien! Gut gewappnet in die Reisezeit

Die Autos strömen massenhaft in Richtung Autobahn – denn in Niedersachsen und Bremen beginnen am 4. Juli die Sommerferien. Damit die Fahrt nicht zur Tortur wird, geben die Johanniter Tipps für einen entspannten Start in den Urlaub. Vorbereitung ist alles: Wer sich auf eine Reise mit dem Auto macht, sollte Einiges bedenken. Angefangen von der optimalen Routenplanung bis hin zum richtigen Verhalten im Notfall.


Der ADAC erklärt die Spielregeln bei Autobahnstaus:

Ein Stau setzt nicht automatisch Verkehrsregeln außer Kraft. Autofahrer und Motorradfahrer sollten einiges beachten, sonst drohen Bußgeld und Punkte. Der ADAC hat die Spielregeln bei Autobahnstaus zusammengestellt.


Ferienreise 2019: Baustellen und Staus – mit guter Vorbereitung dem Frust vorbeugen!

Sommerzeit ist Baustellenzeit, außer der A 2 ist keine der großen Autobahnen im Norden derzeit baustellenfrei, besonders die A 1 und A 7 können zu Engpässen werden – eine Ferienreise ohne Staus und Behinderungen ist deshalb für Autofahrer hierzulande eher unwahrscheinlich. Gute Planung und viel Geduld sind gefragt.



Gut beleuchtete Hausnummern können Leben retten

Bei einem Einsatz des Rettungsdienstes geht es meist um jede Minute. Fehlende oder nicht beleuchtete Hausnummern können einen Rettungseinsatz entscheidend verzögern.


Ferienanfang in Niedersachsen – Aktion für mehr Sicherheit am Unfallort

In Niedersachsen und zwei weiteren angrenzenden Bundesländern schließen die Schulen heute ihre Türen und die Sommerfeien beginnen. Der Urlaubsverkehr startet massiv und in den kommenden Wochen wird es insbesondere auch auf den niedersächsischen Autobahnen deut-lich mehr Verkehr geben.


Sicher durch den Winter

ADAC-Tipps zum Fahren in der kalten Jahreszeit Herbst und Winter bescheren den Autofahrern besondere Herausforderungen: Regen, Laub, Glatteis und Schnee machen die Fahrbahnen rutschig. Besonders gefährlich wird es an Tagen mit schwankenden Temperaturen rund um den Gefrierpunkt, weil sich dann die Fahrbahnoberfläche ständig verändert. Wer Zeitdruck hat oder unter Stress steht, macht eher Fehler. Deswegen


Aktion „Helfen statt Gaffen“ am Kröpcke in Hannover

Rechtzeitig zu den bevorstehenden Herbstferien und damit viel Verkehr auf den Autobahnen haben der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Johanniter-Unfall-Hilfe, die Landesverkehrswacht, das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, die Polizei Niedersachsen und der Landesfeuerwehrverband heute am Kröpcke in Hannover zur Verkehrssicherheitskampagne „Helfen statt Gaffen“ informiert


Aktion „Helfen statt Gaffen“ geht an den Start

Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, startete zum Sommerferienbeginn 2017 in Niedersachsen die Verkehrssicherheitskampagne „HELFEN STATT GAFFEN“ auf der TuR-Anlage Lehrter See an der A 2.


Unfallverhalten


Das müssen Sie bei Unfällen beachten

  • Wer schon einmal eine Panne hatte oder an einem Unfall beteiligt war, weiß wie wichtig es ist, schnell und effektiv Hilfe zu bekommen.

    — Boris Pistorius, Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport —
  • Die Praxis zeigt leider immer wieder, dass Gaffer uns im Einsatz behindern und dadurch entscheidende Sekunden verstreichen. Früher waren es meist nur Schaulustige am Rande, heute wird vielfach direkt mittendrin fotografiert und gefilmt, um das Ganze anschließend im Internet zu verbreiten. Das ist respektlos gegenüber Opfern und Rettungskräften und kann im Zweifel Leben kosten.

    — Thorsten Ernst, Bereichsleiter für Einsatzdienste der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Landesverband Niedersachsen/Bremen —
  • Ist ein Rettungshubschrauber im Einsatz, geht es zumeist um Leben und Tod. Umso schlimmer finde ich es daher, dass auch diese Einsätze immer häufiger behindert werden. Egal ob auf der Autobahn oder im Wohngebiet, ein Helikopter braucht ausreichend Platz zum Landen, ein Mindestabstand von 50 Metern muss sein.

    — Bernward Franzky, Vorstand für Verkehr im ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt —
  • Es wird kaum Rücksicht auf die Opfer oder das Leid der Angehörigen genommen. Unfallopfer sind häufig schneller im Internet zu sehen, als auf dem OP-Tisch. Die zunehmende Skrupellosigkeit der Gaffer wird immer mehr zu einer Belastung für Polizei, Feuerwehr, Ärzte und Sanitäter. Die Schaulustigen vergessen offenbar: Sie selbst oder einer ihrer Angehörigen könnten auch das Opfer am Unfallort sein.

    — Dr. Erwin Petersen —
  • Die Feuerwehren in Niedersachsen stehen für eine schnelle Hilfe - wenn man uns zur Einsatzstelle durchlässt. Es hilft uns und allen Beteiligten, wenn wir unsere Aktivität auf die Hilfe für die Betroffenen konzentrieren können, und nicht noch zusätzliches Personal zum Absperren oder gar Fernhalten von Gaffern einsetzen müssen.

    — Karl-Heinz Banse, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen —

Helfen statt Gaffen


Kooperationspartner